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Technische Informationen zur Moto Guzzi Stelvio

Anschluss Carpuride / Garmin oder ähnliches

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Ein Carpuride 502/602/702 könnt Ihr mit einem AMP Superseal Y-Adapter am Anschluß der USB Buchse (hinter der Verkleidung auf der linken Seite). Amazon Link Adapter: https://amzn.to/4bQfPTL

Ein Carpuride und ein ladendes Handy brauchen zusammen keine 2A. Die Leitung ist mit 3A abgesichert

Befestigt habe ich es mit dem mitgelieferten Adapter von Carpuride. Der passt vom Durchmesser wunderbar auf die Querstrebe.

Bild von Paul Bantle

Link Carpuride - alle Modelle
https://carpuride.com/?ref=djtweneg

Momentaner Aktions Rabatt( 32 % ) lautet: ULRICHHOFMANNDE

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Nachrüstung Heizgriffe Stelvio ab 2024

Ein Thema hier ist für die Selbstnachrüster von Griffheizungen die Anschlussmöglichkeit über den Original vorhandenen Kabelsatz, gültig für die Original Moto Guzzi Heizgriffe (2S002029) oder Zubehörheizgriffe (z.B. Oxford etc.)

Wo sitzen die Anschlusskabel bei der Stelvio 2024?1. 

Hauptanschluss: Bereich Schloss / hinter der Frontverkleidung

Bei ähnlichen V100-Modellen (gleiche Plattform) liegt der Anschluss „versteckt nahe Zündschloss im Kabelbaum“

 Oft musst du:• Frontverkleidung lösen • Kabelstrang leicht freilegen

Wichtig bei der 2024er Stelvio

• Heizgriffe sind: o Original Zubehör o werden über das TFT-Menü gesteuert  Bedeutet:• Kein extra Schalter nötig •

Anschluss ist Teil des serienmäßigen Kabelbaums

 Praxis-Tipps (wirklich entscheidend) So erkennst du den richtigen Stecker• meist: o 2–3-polig o relativ klein o mit Gummi-„Blindstopfen“ • sitzt: o tief im Kabelbaum (nicht lose sichtbar)

Das Foto habe ich in einem anderen Guzzi Forum gefunden ! Herzlichen Dank dafür !

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Explosionszeichnungen
Moto Guzzi

Wir haben echt starke Techniker in unserer Gruppe – das macht richtig Spaß mit Euch !!!

Ein großes Dankeschön an JoLa für den Tipp mit der Technik-Seite.

Wer gern mit Explosionszeichnungen arbeitet, um gezielt nach Teilen zu suchen, wird dort definitiv fündig.

Gerade für Moto Guzzi ist das richtig praktisch: Alle Teile lassen sich schnell finden und bei Bedarf sogar direkt bestellen – einfach perfekt.

Danke dir, Jochen!

https://oem-bike-parts.hr/de/parts/motoguzzi/

Alternative Bremsbeläge

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Stand: 26.03.2026

Bremsbeläge Moto Guzzi Stelvio – wichtige Erkenntnis!

Unser Mitglied JoLa hat sich intensiv mit der Brembo Bremsanlage der Stelvio beschäftigt – und dabei etwas Spannendes herausgefunden:

 Die original verbauten Brembo-Bremsbeläge sind aktuell technisch auf Top-Niveau (Sintermetall mit Carbon-/Keramikanteilen, extrem hoher Reibwert).

 Nachteil: Der Preis liegt bei ca. 110 € pro Satz.

 Jetzt der interessante Teil:

Die identischen Bremsbeläge werden auch bei anderen Motorrädern verbaut (z. B. Triumph Tiger 1200) – dort allerdings natürlich unter einer anderen Teilenummer.

Mit der Bestellnummer T2029091 bekommt ihr exakt dieselben Beläge schon ab ca. 45 € in diversen Shops - z.B.
https://www.triumphworld.de/

 Wichtig:
Wir haben auch Alternativen wie z. B. Lucas/TRW getestet
z.B. Lucas MCB856SV – diese sind zwar günstiger, erreichen aber deutlich schlechtere Bremswerte. Vor allem bei starken Verzögerungen ist der Unterschied klar spürbar!

 Fazit:
Wer Wert auf maximale und Top dosierbare Bremsleistung legt, sollte bei den originalen (bzw. baugleichen) Brembo-Belägen bleiben – und kann mit dem richtigen Teilenummer-Trick ordentlich sparen.


Ride safe! 


Nachtrag eines Mitglieds 

Motorrad Tourer kannst auch die Brembos 07BB38SR nehmen. In den Sattel passen alle Beläge mit der 07BB38 Nummer. Die zwei Buchstaben hinten geben die Mischung an. Kann man sich aussuchen was man möchte. Ich meine nur man muss da nicht unbedingt zum Triumph Händler gehen.

Möglicher Material- und Fertigungsfehler an der Vorderradgabel / Dämpfung vorne
1. Ausgangssituation
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Bei mehreren Motorrädern der ersten Baureihe wurde ein identischer Defekt an der Vorderradgabel festgestellt.

Der Sachverhalt wurde zunächst am 12.02.2024 von unserem technisch versierten Mitglied Jochen (JoLa) dokumentiert, fand jedoch zunächst wenig Beachtung, da zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Fälle bekannt waren und die Vorderradgabel bei den meisten Fahrzeugen bislang nicht demontiert wurde.

Durch weitere Rückmeldungen und Gespräche mit mir und mehreren Besitzern desselben Modells konnten inzwischen mindestens fünf Fahrzeuge identifiziert werden, bei denen derselbe Schaden aufgetreten ist. Betroffen sind offenbar Fahrzeuge der ersten Serie, wobei derzeit keine eindeutige Eingrenzung nach Fahrgestellnummern möglich ist.

2. Fehlerbild

Der festgestellte Schaden betrifft die Vorderradgabel mit Sachs-Federelementen und äußert sich durch:

  • Ablösungen der Chrombeschichtung an den Tauchrohren

  • Beschädigungen an Standrohren und Dichtringen

  • Aufnahme von Fertigungsrückständen (Metallspänen) im Inneren der Gabel

Diese Späne stammen vermutlich aus dem Fertigungsprozess der Gabelkomponenten und wurden bei der Montage nicht vollständig entfernt.

3. Technische Ursache (vermutet)

Als wahrscheinliche Ursache gilt das Vorhandensein von Restspänen aus dem Herstellungsprozess der Gabel.

Der vermutete Schadensmechanismus:

  • Während der Produktion verbleiben Metallspäne im Inneren der Gabel.

  • Diese Späne werden im Betrieb durch die Bewegung der Gabel im Gabelöl zirkuliert.

  • Die Partikel gelangen an Dichtungen und Standrohre.

  • Durch Reibung und Druck beschädigen sie:

  • Die beschädigten Dichtungen können die Partikel aufnehmen bzw. weiter verteilen.

  • In Folge kommt es zu Beschädigungen der Chromschicht der Tauchrohre, die sich partiell ablöst.

    • die Dichtringe

    • die Oberflächen der Standrohre

4. Auftreten des Schadens

Der Defekt kann oft erst nach längerer Laufleistung sichtbar werden, da die Beschädigungen zunächst verdeckt liegen.

Beobachtete Beispiele:

  • Fahrzeug 1: Schaden festgestellt bei ca. 30.000 km

  • Fahrzeug 2: Erste Ablösungserscheinungen bei ca. 7.000 km

  • Weitere Fahrzeuge bei 13500 km, 9700 km : ähnliches Fehlerbild bestätigt

WICHTIG !!!
Die Schäden sind von außen meist nicht sichtbar, solange der vordere Kotflügel montiert ist.

5. Entdeckung des Fehlers

Im dokumentierten Fall wurde der Schaden erst während eines Umbaus der Gabel entdeckt.

Der Umbau umfasste den Einbau von Andreani-Cartridges in die Gabel.
Während der Demontage stellte der Händler fest:

  • Beschädigungen an der Oberfläche der Tauchrohre

  • sichtbare Ablösungen der Verchromung
    sehr viele Restspäne

Ohne diese Demontage wäre der Schaden vermutlich erst später durch Ölverlust der Gabel aufgefallen.

6. Mögliche Folgen

Wird der Schaden nicht frühzeitig erkannt, können folgende Probleme auftreten:

  • Verschleiß der Dichtringe

  • Undichtigkeit der Gabel

  • Ölverlust

  • Erhöhte Reparaturkosten

Der Austausch eines einzelnen Gabelholms liegt preislich bei etwa 1.200 € pro Holm, wodurch eine Reparatur schnell sehr kostenintensiv werden kann.

7. Betroffene Fahrzeuge

Aktuell liegen Hinweise vor auf:

  • mehrere Motorräder der ersten Baureihe

  • keine klare Zuordnung zu bestimmten Fahrgestellnummern

Da keine eindeutige Eingrenzung möglich ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Fahrzeuge betroffen sind.

8. Empfohlene Maßnahmen

1. Sichtprüfung durchführen

Empfohlen wird eine regelmäßige Sichtkontrolle der Vorderradgabel, insbesondere:

  • Bereich der Tauchrohre unterhalb des vorderen Kotflügels

  • mögliche Beschädigungen oder Ablösungen der Chromschicht

Gegebenenfalls sollte dafür der vordere Kotflügel demontiert werden, da der Schaden sonst schwer erkennbar ist.


2. Händler kontaktieren

Bei Auffälligkeiten sollte umgehend:

  • ein autorisierten Servicehändler

  • oder eine Fachwerkstatt

kontaktiert werden.

9. Besonderheiten hinsichtlich Garantie

Der Defekt wird sicherlich häufig erst nach Ablauf der Werksgarantie sichtbar werden. Dadurch kann die Kostenübernahme problematisch sein. Eine frühzeitige Prüfung kann helfen, mögliche Schäden rechtzeitig zu dokumentieren.




Hier die technische Dokumentaion:

Technischer Bericht zur ZF Sachs Vorderradgabel der Moto Guzzi Stelvio ab 2024

Die in der Moto Guzzi Stelvio verbaute Vorderradgabel von ZF Friedrichshafen AG (ZF Sachs) ist laut Herstellerangabe erstmals bei 24.000 km zu warten.

Im Anwenderumfeld existieren jedoch unterschiedliche Rückmeldungen hinsichtlich einer teilweise unterdurchschnittlichen Ansprechcharakteristik. Nach mehreren Einstellversuchen wurde eine fahrbare Grundeinstellung gefunden, mit der das Fahrzeug zunächst betrieben wurde. Für die Winterpause war eine Überarbeitung der Gabel vorgesehen, um das Ansprechverhalten weiter zu optimieren – ein im Fahrwerksbereich übliches Vorgehen.


Geplante Optimierungsmaßnahmen:

· Einsatz selbstschmierender Simmerringe

· Verwendung speziell beschichteter Führungsbuchsen zur Reduzierung der Losbrechkraft (Herstellerangaben zufolge Verbesserung um bis zu 25 % in Kombination mit geeigneten Dichtungen)

· Politur aller gleitenden Kontaktflächen

· Verwendung eines abgestimmten Gabelöls

Im Zuge der Demontage und Zerlegung wurde das vorhandene Ölvolumen beider Holme exakt vermessen. In beiden Gabelholmen befanden sich jeweils 470 ml Öl.

Laut Herstellervorgabe beträgt die Sollfüllmenge:

· rechter Holm: 579 ml

· linker Holm: 449 ml


Da die Gabel konstruktiv rechts und links unterschiedlich aufgebaut ist, sind abweichende Füllmengen technisch plausibel. Bei identischer Luftkammerhöhe ergeben sich aufgrund des unterschiedlichen Innenaufbaus zwangsläufig verschiedene Ölvolumina. Im rechten Holm fehlten demnach rund 100 ml gegenüber der Spezifikation.


Zusätzlich wurde bei der Demontage ein stark verschmutztes, tiefschwarz verfärbtes Gabelöl festgestellt. Nach lediglich 9.000 km Laufleistung ist üblicherweise eher eine leichte Graufärbung oder – je nach Hersteller – eine rötliche bzw. grünliche Tönung zu erwarten.


Nach dem Ablassen des Öls (über Nacht abgetropft) und anschließender Reinigung mit Petroleum zeigte sich erheblicher metallischer Abrieb in Form von Spänen und feinen Partikeln.


Bei der weiteren Begutachtung wurde festgestellt, dass ein Tauchrohr im Bereich der Führungsfläche massiv beschädigt ist. Die Lauffläche zeigte deutliche Materialabtragungen („Ausfressungen“), zudem befanden sich Metallspäne in der Innenbuchse. Es besteht der Verdacht, dass produktionsbedingte Rückstände (Fertigungsabrieb) nicht vollständig entfernt wurden und die Baugruppe in diesem Zustand montiert wurde.

Bewertung der Situation

Bemerkenswert ist, dass im Fahrbetrieb subjektiv keine eindeutigen Auffälligkeiten wahrnehmbar waren. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die vorhandenen Späne mittelfristig zu einer Beschädigung der Simmerringe und damit zu Undichtigkeiten geführt hätten.

Bei einer Entdeckung erst zum regulären Serviceintervall bei 24.000 km wäre unter Umständen ein vollständiger Austausch der Gabel erforderlich geworden, was mit erheblichen Kosten verbunden gewesen wäre.

Laut Aussage eines Fahrwerksspezialisten, der regelmäßig Gabeln aus dem Enduro-Bereich instand setzt – darunter auch Komponenten von ZF verschiedener Hersteller – seien vergleichbare Befunde mit starkem Fertigungsabrieb mehrfach aufgetreten.

Im Rahmen der Begutachtung durch einen Händler wurde zunächst auf das offizielle Serviceintervall von 24.000 km verwiesen und die vorgezogene Demontage bei 9.000 km hinterfragt. Die Zerlegung erfolgte jedoch nicht im Rahmen einer regulären Wartung, sondern aufgrund der geplanten fahrdynamischen Optimierung, wobei der geschilderte Zustand festgestellt wurde.

Fazit

Der vorgefundene Zustand lässt auf erhebliche Qualitätsabweichungen schließen. Besonders kritisch ist, dass der Schaden im normalen Fahrbetrieb zunächst nicht unmittelbar erkennbar war.

Nachtrag 13.03.2026
Ich hatte heute ein Telefonat mit ZF Sachs und Glück einen erfahrenen Selbst Motorradfahrer am Telefon zu haben. Er meinte dass der Laden mittlerweile so groß ist dass selbst er nicht weiß wo die Teile produziert werden und wie die Qualitätskontrolle läuft. Vermutlich wird die Gabel direkt in Italien bei ZF Sachs produziert und dirkt zur Montage im Werk weitergeleitet ( aber nur eine Vermutung )

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